Energiestrategie 2030 auf dem Prüfstand

Die Energiestrategie 2030 ist in der Regionalplanung vor allem durch das 2 %-Flächenziel für die Windenergienutzung präsent. Mit den Regionalen Energiemanagern übernehmen die Planungsregionen seit mehreren Jahren auch Aufgaben der Kommunikation zwischen Land und lokalen Akteuren. Die Energiestrategie ist jedoch deutlich umfassender. Energetischer Stadtumbau, Organisation der Mobilität, alternative Strom- und Wärmerzeugung, Energietransport und wirtschaftliche Beteiligung sind wichtige Stichpunkte, kommen aber immer noch zu kurz, so der Tenor der Veranstaltung am 20. Oktober in Ludwigsfelde. Gut 60 Teilnehmer waren der Einladung der Regionalen Planungsgemeinschaften gefolgt und nutzten die Gelegenheit sich über die Energiestrategie auszutauschen. Als Referenten standen Prof. Dr. Manfred Stock (Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung), Philipp Vohrer (Agentur für Erneuerbare Energien e.V.) und Jens Hobohm (Prognos AG) zur Verfügung. Präsentationen und weitergehende Informationen sind auf der Internetseite der Regionalen Energiemanager eingestellt.