Veranstaltungen

  • Regionalkonferenz - Energiewende in Prignitz-Oberhavel am 23. Juni 2016 in Neuruppin

    Regionalkonferenz - Energiewende in Prignitz-Oberhavel am 23. Juni 2016 in Neuruppin

    Bei hochsommerlichen Temperaturen diskutierten am 23. Juni im Rathaus Neuruppin gut sechzig Teilnehmer die Erfahrungen und Herausforderungen bei der Umsetzung der Energiewende in Prignitz-Oberhavel.

    Die Regionalkonferenz bildete den thematischen Abschluss der ersten Phase des Regionalen Energiemanagements (REM), das seit 2013 in Person von Frau Ernst die Umsetzung des Regionalen Energiekonzeptes vorantreibt. Als Bausteine der bisherigen Tätigkeit benannte Frau Ernst insbesondere das Arbeitsforum "Energie", den "Energie-Monitor" sowie die "Projektbörse".

    Lösungsansätze aus der Region wurden im Weiteren durch die Referenten näher vorgestellt. Gleichwohl wurde der Blick auch nach vorn gerichtet. Während Frau Ernst die künftige Ausrichtung des REM skizzierte, erläuterte Dr. Freytag vom MWE die Herausforderungen auf Landes- und Bundesebene. Neben der laufenden Gesetzgebung wird gegenwärtig die Energiestrategie 2030 überarbeitet. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch eine lebhafte Podiumsdiskussion.

    Beiträge

  • "Wertschöpfungsmodell lokales BürgerEnergieProjekt ..." am 7. Oktober 2015 in Werder

    "Wertschöpfungsmodell lokales BürgerEnergieProjekt ..." am 7. Oktober 2015 in Werder

    Im Oktober hat die Planungsgemeinschaft unter der Überschrift "Wertschöpfungsmodell lokales BürgerEnergieProjekt - Beteiligungsformen und Geschäftsmodelle" in den Mitgliedslandkreisen eine Veranstaltungsreihe zu ökonomischen Beteiligungsmodellen im Bereich der erneuerbaren Energien durchgeführt. In variierender Zusammensetzung berichteten vier Akteure aus der Praxis über ihre Erfahrungen bei der Realisierung von erneuerbaren Energieprojekten, die Geschäftsmodelle und die Einbindung lokaler Akteure und der Bürger.

    Herr Grützbach von der Rehfelde-EigenEnergie e.G. stellte den "den langen Weg zum Windrad" sowie weitere Energieprojekte und die Gründung der Energiegenossenschaft vor. Ein Arbeitskreis von etwa 15 ehrenamtlichen Bürgern organisiert eine breite Bürgerinformation und "das Modell der Energiewende von unten". Ihr erstes realisiertes Projekt war die PV-Anlage auf der Schule. Das Projekt von zwei Bürgerwindanlagen ist mit Unterstützung der Kooperationspartner nun auf einem guten Weg, 2017 soll gebaut werden.

    Herr Lugowski, Bauamtsleiter der Gemeinde Groß Pankow (Prignitz), berichtete über Probleme und Lösungsansätze im Zusammenhang mit der Bürgerwindkraftanlage in Klein Woltersdorf. Planung und Umsetzung verliefen nach einem sehr straffen Zeitplan. Das Bürgerwindrad wird zurzeit gebaut und soll zum Ende des Jahres den Betrieb aufnehmen. Die Reservierungen für die Kommanditbeteiligung sind alle gezeichnet, vorwiegend von Bürgern aus der Region.

    Herr Hahn und Herr Höpfner vertraten die Arbeitsgruppe "Windpark Schlalach". Diese organisierte bereits im Jahr 2002 weit über 130 Flächeneigentümer zu einem Flächenpool, realisierte eine Betreiberanfrage und Vergabe und verhandelte die Verträge für die Bürgerstiftung. An der 15-köpfigen Arbeitsgruppe konnte sich jeder Bürger zu jederzeit beteiligen. Sie setzte sich aus Landeigentümern, Bürgern ohne Land im Windpark, Gemeindevertretern, Kirchenvertretern und Landwirten zusammen. Durch das ehrenamtliche Engagement konnte eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung erreicht werden. Die Bürgerstiftung ermöglichte die Realisierung von gemeinnützigen und mildtätigen Projekten in Schlalach und Umgebung.

    Herr Terhalle stellte den Raiffeisenwindpark Emsland-Mitte vor. Die Raiffeisenwindpark Emsland-Mitte Verwaltungs- und Beteiligungs-GmbH plant, projektiert und betreibt die 20 Windkraftanlagen in der Region. Die Anlagen wurden mit einem Eigenkapitalanteil von ca. 30 % von über 270 lokalen Kommanditisten finanziert. Es wurden alle Landeigentümer mit Anteilen im Eignungsgebiet, aber auch im näheren Umfeld beteiligt. Für Herr Terhalle ist die Organisationsform einer GmbH und Co. KG die beste Variante für eine Betreibergesellschaft.

    Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass der Spatz in der Hand oft besser ist als die Taube auf dem Dach. Die lokale Beteiligung ist zeitaufwendig, aber der Informations- und Erfahrungszuwachs ist für weitere Projekte beachtlich. Über eine Bürgerstiftung kann das gemeinschaftliche Dorfleben nachhaltig unterstützt werden. Die kommunale Verwaltung kann durch ihr planerisches Handeln und durch eine finanzielle Beteiligung eine wichtige Rolle für die Projektrealisierung spielen. Ohne Akteure, die das Gesamtprojekt im Blick haben und verhandlungsbereit sind, ist ein BürgerEnergie-Projekt, insbesondere mit Windkraftanlagen kaum realisierbar. Jedoch kann Beteiligung, wenn sie transparent und gemeinschaftlich gesteuert wird, Akzeptanz und Mehrwert auch für die Gemeinden vor Ort schaffen.

    Unterlagen zu den Veranstaltungen

  • 3. Arbeitsforum "Energie" am 10. September 2015 in Neuruppin

    3. Arbeitsforum "Energie" am 10. September 2015 in Neuruppin

    Das dritte Treffen des Arbeitsforums "Energie" fand am 10. September 2015 wieder im Ratssaal von Neuruppin statt. Die bauleitplanerische Steuerung der Windenergienutzung, der NaturSchutzFonds Brandenburg als Kooperationspartner für die Umsetzung von Naturschutzvorhaben, Klimaschutz/-anpassung in der Bauleitplanung und die energiegerechte Stadtentwicklung waren die Themen der Veranstaltung.

    Herr Lugowski, Bauamtsleiter der Gemeinde Groß Pankow (Prignitz), berichtete über die langjährigen Erfahrungen bei der kommunalen Steuerung der Windenergienutzung und der Realisierung von Ausgleichsmaßnahmen. Die kommunalen Gestaltungsmöglichkeiten werden in Groß Pankow (Prignitz) explizit wahrgenommen, haben jedoch auch ihren Preis. Das Thema wird intensiv in den Sitzungen der Gemeindevertreter diskutiert und dominiert diese seit Jahren. Die gewählten Vertreter müssen regelmäßig mehrere 100 Seiten Beschlussvorlagen durcharbeiten, denn jede Projektänderung wird durch eine Änderung des Bebauungsplans begleitet. Die Einwohner werden vorab in Versammlungen informiert, alle Bedenken werden ernst genommen und fließen in die Abwägung ein. Die Erfahrung mit Projektentwicklern zeigt, dass Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen möglichst detailliert in den städtebaulichen Verträgen und Dienstbarkeiten vereinbart werden sollten und die Freigabe durch die Kommune nur nach Beibringen aller Unterlagen und notarieller Eintragung ins Grundbuch erfolgen sollte.

    Herr Machleidt vom Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) beleuchtete in seinem Beitrag die kommunalen Planungsspielräume bei der Steuerung der Windenergienutzung. Grundsätzlich sind die Bauleitpläne permanent den Zielen der Raumordnung anzupassen. Aufgrund im Regionalplan ausgewiesenen Windeignungsgebiete verzichten viele Gemeinden auf die Steuerung im Flächennutzungsplan (FNP) oder erstellen sachliche Teil-FNP's. Herr Machleidt plädierte dennoch für ein gesamträumliches städtebauliches Planungskonzept, um kommunale Entscheidungen gut begründen zu können. Die Ausweisung von Konzentrationszonen für die Windenergienutzung setzt ein schlüssiges gesamträumliches Planungskonzept und ausreichend "Positivflächen" für die Windenergienutzung voraus. Die planerische Feinsteuerung (Anlagenstandort, Bauhöhe, Nebenanlagen) kann gegebenenfalls durch einen Bebauungsplan erfolgen. In der Diskussion wurde von den Kommunalvertretern auf das Problem der immensen Kosten von FNP's unter der heutigen Honorarordnung für die Flächengemeinden hingewiesen. Herr Machleidt versprach diesen Aspekt im MIL zu diskutieren.

    Der dritte Themenblock widmete sich der Umsetzung von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen bzw. Naturschutzvorhaben. Ein wichtiger Kooperationspartner kann dabei der NaturSchutzFonds Brandenburg sein. Dieser wird gespeist aus naturschutzrechtlichen Ausgleichzahlungen, aber auch Mitteln der GlücksSpirale, Spenden und Geldauflagen. Die in Prignitz-Oberhavel geleisteten Ersatzzahlungen der letzten 5 Jahre, die sich auf gut 2,9 Mio. Euro belaufen, und eine Auswahl von realisierten Projekten stellte Frau Ernst dar. Gleichzeitig verwies sie darauf, dass jeder Bürger, jede Kommune und Verbände einen Antrag zur Realisierung von Naturschutzprojekten stellen können. Auch die "historisch bedeutsamen Kulturlandschaften" können Grundlage für Naturschutzprojekte sein. Herr Dr. Schmidt-Ruhe, Geschäftsführer des NaturSchutzFonds Brandenburg, zeigte weitergehende Beispiele für das Spektrum förderbarer Naturschutzvorhaben. Durch die Kooperationsmöglichkeit mit der Stiftung können erhebliche finanzielle Hebelwirkungen erzielt werden. Die Ersatzzahlungen fungieren oftmals als Basismittel für die Beantragung von EU- und Bundesmittel. So konnte in den vergangenen Jahren durchschnittlich aus einem Euro aus den Ersatzzahlungen 2,5 Euro für Naturschutzprojekte generiert werden. Insbesondere bei wasserbaulichen Maßnahmen könnten durch die Kombination mit Fördermitteln umfangreiche Projekte realisiert werden.

    Die Klimaschutzmanagerin aus dem RWK "Oranienburg-Hennigsdorf-Velten", Frau Voßwinkel, berichtete in ihrem Referat über die Möglichkeiten, den Klimaschutz in der Stadtentwicklung zu verankern. Eine Projektidee im Maßnahmenkatalog des integrierten Klimaschutzkonzeptes, ist die "Nachhaltige Bauleitplanung". Frau Voßwinkel hat für die Mitarbeiter der Stadtplanungsämter im Februar dieses Jahres ein Workshop zu diesem Thema organisiert und eine Checkliste für eine klimafreundliche Bauleitplanung erstellt. An einem konkreten Bebauungsplanbeispiel zeigte sie die Indikatoren und Kriterien auf. Das Spektrum beinhaltet die Versiegelung, Verschattung, Fuß- und Radwege, Elektromobilität sowie Photovoltaik und Solarthermie. Die Bewertungsergebnisse und deren Umsetzbarkeit wurden im Forum diskutiert. Es gibt hierfür keine gesetzliche Verpflichtung und eine Anrechenbarkeit der Maßnahmen in der CO2-Bilanz lassen sich kaum darstellen. Die Indikatoren können jedoch insbesondere bei integrierten Stadtentwicklungskonzepten zielführend sein.

    Frau Ernst stellte abschließend die Auswertung der Abfrage zur energiegerechten Stadtentwicklung in den Ämtern und Gemeinden vor und unterstrich die Bedeutung einer intensiven Berücksichtigung energetischer und klimatischer Aspekte in der Stadtentwicklung für die Zukunftsfähigkeit der Stadtgebiete. Steuerungsmöglichkeiten in der Bauleitplanung sind insbesondere nach der BauGB-Novelle 2011 hinreichend vorhanden. Energieverbrauch und der Treibhausgasemissionen lassen sich insbesondere durch einen integrierten Handlungsansatz von Elektrizität, Wärme, Kälte und Wasserstoff sowie Mobilität senken.

    Beiträge

    Kommunale Steuerung der Windenergienutzung

    NaturSchutzFonds Brandenburg

    Klimaschutz in der Stadtentwicklung

  • 17. Brandenburger Energietag am 3. September 2015 in Cottbus

    17. Brandenburger Energietag am 3. September 2015 in Cottbus

    Am 3. September 2015 fand an der BTU Cottbus-Senftenberg der 17. Brandenburger Energietag statt. Thema der diesjährigen Veranstaltung war "Eine verlässliche Energieversorgung in Zeiten neuer Rahmenbedingungen sichern - Herausforderungen und Chancen für Brandenburg". Die Regionalen Planungsgemeinschaften informierten am Gemeinschaftsstand zu den aktuellen Planungen und beantworteten Fragen. Am Vormittag referierte Wirtschaftsminister Gerber zu den Herausforderungen und Perspektiven bezüglich des Strommarktes und der Energieversorgung für die Lausitz. In der anschließenden Podiumsdiskussion lehnte er eine Akzeptanzkampagne zur Windenergienutzung zum jetzigen Zeitpunkt ab. In den vier Foren am Nachmittag wurden Praxisbeispiele vorgestellt und diskutiert. Im Forum 4 "Kommunales Energiemanagement - Best Practice" präsentierten Herr Bethke von den Stadtwerken Hennigsdorf und Herr Schinzer von Bombardier Transportation ihre Energieeffizienzmaßnahmen der vergangen Jahre. Die passgenauen Maßnahmen reduzierten die Energiekosten von Bombardier in 2014 um eine Million Euro. Die gute Kooperation zwischen dem kommunalen Unternehmen und dem Weltmarktführer in der Schienenverkehrstechnik soll weiter ausgebaut werden mit dem Ziel, die gesamte Produktion bis 2020 CO2-neutral zu gestalten. Die Vorträge zur Veranstaltung können auf der Internetseite der ETI abgerufen werden.

  • EU-Abschlusskonferenz am 5. März 2015 in Brüssel

    EU-Abschlusskonferenz am 5. März 2015 in Brüssel

    Am 5. März fand in Brüssel die Abschlusskonferenz zur EU-Studie über das integrative politische Handeln zur Umsetzung der Strategie Europa 2020 statt. Die Region Prignitz-Oberhavel war im Zusammenhang mit ihrem regionalen Energiekonzept dabei eine von vier Fallstudienregionen im Bereich "Energieeffizienz". Einen weiteren Schwerpunkt bildete der Themenbereich "Soziale Inklusion". Auf der gut besuchten Abschlusskonferenz wurden die Ergebnisse beider Themenbereiche mit Vertretern der Fallstudienregionen, der Partnerregionen sowie der EU-Kommission diskutiert. Die zentralen Botschaften für eine erfolgreiche Umsetzung der Strategie Europa 2020 sind die aktive Einbindung der lokalen Akteure, eine Kommunikation auf Augenhöhe und eine enge Abstimmung unter den politischen Akteuren. Außerdem sind Kreativität und Durchhaltevermögen bei den Prozessen gefragt. Die vorgestellten Beispiele und Ansätze stehen in einem engen Zusammenhang mit regionalen Rahmenbedingungen, implizieren dennoch häufig eine Stärkung der Zivilgesellschaft. 

    weiterführende Informationen

  • 2. Arbeitsforum "Energie" am 14. Oktober 2014 in Neuruppin

    2. Arbeitsforum "Energie" am 14. Oktober 2014 in Neuruppin

    Am 14. Oktober 2014 fand im Neuruppiner Rathaus das zweite Treffen des Arbeitsforums "Energie" statt. Dieses widmete sich anhand regionaler Beispiele insbesondere den Erfahrungen bei der Umsetzung kommunaler Energie- und Klimaschutzkonzepte. Hierzu gehören die organisatorische Vorbereitung und Vergabemodalitäten ebenso wie inhaltliche Erfahrungen bei der Umsetzung konkreter Maßnahmen. Der zweite Teil der Veranstaltung thematisierte Fördermöglichkeiten und regionale Energieberatungsangebote.

    Beiträge:

  • Dialogforum ökonomische Beteiligung am 4. September 2014 in Eberswalde

    Dialogforum ökonomische Beteiligung am 4. September 2014 in Eberswalde

    Die gemeinsame Veranstaltung der Zukunftsagentur Brandenburg und den Regionalen Planungsgemeinschaften Uckermark-Barnim, Oderland-Spree und Prignitz-Oberhavel wurde von mehr als hundert Teilnehmern besucht. Im Paul-Wunderlich-Haus in Eberswalde diskutierten fachkundige Referenten mit dem Auditorium zu den drei Themenblöcken "Beteiligungsmodelle", "Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen" und "Regionale Wertschöpfung". Nach Aussage von Herr Kunze, vom Städte- und Gemeindebund, gibt es keinen sachlichen Grund, der einer Beteiligung von Kommunen an regenerativen Energieanlagen entgegensteht. Es gibt jedoch im Land Brandenburg noch keine Beispiele nur "zarte Pflänzchen". Er freut sich jedoch auf den Moment, wenn der erste Bürgermeister auf dem Podium steht und sein Projekt vorstellt. Er plädierte für mehr kommunales Mitspracherecht und eine Änderung des Regionalplanungsgesetzes, da betroffene Kommunen in der Regionalversammlung häufig unterrepräsentiert sind. Der dritte Block beschäftigte sich mit der Frage "Wie kann die Wertschöpfung in der Region gehalten werden?" Professor Hirschl vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) stellte klar, dass erneuerbare Energieerzeugungsanlagen zur kommunalen Wertschöpfung beitragen können, weit mehr als bei der Verstromung der Braunkohle. Einen Automatismus gibt es jedoch nicht. Insbesondere durch die Beteiligung an den Betreibergesellschaften können regionale Wertschöpfungseffekte erzielt werden. Der Reform des EEG attestierte er eine Bedrohung für die Vielfalt der Akteure, Bürgernähe und breite ökonomischer Teilhabe an der Energiewende zu Gunsten der konventionellen EVU und Großindustrie und forderte die Teilnehmer auf, die noch vorhandenen Gestaltungsmöglichketen zu nutzen und sich aktiv in die laufenden Prozesse einzubringen.

    Beiträge

    Block 1: Erfahrungsaustausch Beteiligungmodelle für Kommunen und Bürger

    Block 2: Kommunale Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen

    Block 3: Regionale Wertschöpfung

  • 2. EU-Partner-Treffen am 2./3. September 2014 in Neuruppin

    2. EU-Partner-Treffen am 2./3. September 2014 in Neuruppin

    Am 2. und 3. September fand in Neuruppin das 2. Partnertreffen im Rahmen der EU-Studie zur Unterstützung der Strategie 2020 mit griechischen Gästen aus Epirus statt. Die nordwestliche Küstenregion grenzt an Albanien und wird durch zahlreiche Gebirgszüge geprägt. Die größte Stadt der Region, Ioannina, liegt am Pamvotis See, hat 83.904 Einwohner und ist Universitätsstadt und Verwaltungszentrum. Deutsche Touristen sind willkommen und die Informationsbroschüren werden in deutscher Sprache vorgehalten. Das Partnertreffen diente zur gemeinsamen Erörterung von konkreten Handlungsansätzen und Maßnahmen zur Umsetzung der EU-Strategie auf regionaler Ebene. Unter dem Titel "green development" möchte Epirus die regionalen Energieressourcen nachhaltig entwickeln. Der Ansatz soll ökologische sowie ökonomische Belange gleichermaßen berücksichtigen und das Bewusstsein für das kulturelle Erbe und den natürlichen Lebensraum mit seiner hohen Biodiversität stärken. Ein Leuchtturmprojekt "Anavra" gibt es in Griechenland schon. Anavra wurde selbst aktiv und steht heute für ein Dorf ohne Arbeitslosigkeit, mit einem jährlichen Durchschnittseinkommen von 30.000 - 100.000 € und einem Altersdurchschnitt unter 40 Jahren. Die lokale integrierte Entwicklung beinhaltet die regenerative Energieversorgung mit Biomasse, Wind, Solar und Wasserkraft sowie ökologische und kulturelle Projekte wie das Agrarmuseum, den Kultur- und Naturpark, den Neubau der Grundschule sowie Spiel- und Sportanlagen.

    weiterführende Informationen

  • 16. Brandenburger Energietag am 28. August 2014 in Cottbus

    16. Brandenburger Energietag am 28. August 2014 in Cottbus

    Schwerpunkt des 16. Brandenburger Energietages Ende August war das novellierte Erneuerbare-Energien-Gesetz und dessen Auswirkungen auf die Energiewende. An den 50 Messeständen im Foyer, rund um das Thema Energie, gab es für die Besucher die Möglichkeit mit den Ausstellern ins Gespräch zu kommen. Auch die Regionale Planungsgemeinschaft Prignitz-Oberhavel nutzte diese Chance am Gemeinschaftsstand mit den Kollegen, über den Umsetzungsstand der Regionalen Energiekonzepte und die Regionalplanung zu informieren. Die Fachforen am Nachmittag beschäftigten sich mit der Nachhaltigen Mobilität in der Hauptstadtregion, der Energieeffizienz im Brandenburger Wärmemarkt, der Zukunft der Erneuerbaren Energien in Brandenburg und den Energiespeichern.

    Weiterführende Informartionen sowie insbesondere die Beitrgäge in den Fachforen sind auf der Internetseite der Brandenburgischen Energie und Technologie Initiative eingestellt.

  • EU-Partner-Treffen am 1. und 2. Juli 2014 in Neuruppin

    EU-Partner-Treffen am 1. und 2. Juli 2014 in Neuruppin

    Am 1. und 2. Juli fand in Neuruppin ein Partner-Treffen im Rahmen des EU-Projektes "Study on promoting multi-level governance in support of Europe 2020" statt. Die Regionale Energiemanagerin Frau Ernst konnte hierzu Vertreter der südkatalonischen Stadt Reus begrüßen. Die Stadt mit ihren gut 107.000 Einwohnern trat Ende 2009 dem "Konvent der Bürgermeister" bei und verfügt seit 2010 über eine kommunale Energieagentur. Durch erste Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und den Verkauf des PV-Stromes von Anlagen auf kommunalen Gebäuden konnten von 2011 bis 2013 Kosteneinsparungen von ca. 1/2 Mio. € erzielt werden. Die Gäste interessierten sich insbesondere für das Regionale Energiemanagement und dessen Verzahnung mit der kommunalen Ebene sowie die Vernetzungs- und Kommunikationsstrategien in Prignitz-Oberhavel. Gemeinsam mit Vertretern aus Kyritz, dem Regionalen Wachstumskern O-H-V sowie der ZAB Energie wurden in kleiner Runde die regionalen Erfahrungen intensiv diskutiert.

  • Energietour 2014 am 16. Juni 2014 in Neuruppin

    Energietour 2014 am 16. Juni 2014 in Neuruppin

    Am 16. Juni fand im Rathaus Neuruppin die diesjährige Energietour statt. Gut 90 Teilnehmer waren trotz des anstehenden ersten WM-Gruppenspiels der deutschen Fußballnationalmannschaft der Einladung der Regionalen Planungsgemeinschaften Havelland-Fläming und Prignitz-Oberhavel und des Wirtschafsministerium gefolgt, um über die Umsetzung und Auswirkungen der Energiewende vor Ort zu diskutieren. Verhindert war leider Wirtschaftsminister Christoffers, der stattdessen an der zeitgleichen Sitzung des Sonderausschusses zum Flughafen BER teilnahm. Er wurde vertreten durch seinen Staatssekretär Dr. Enneper, der über den Stand die EEG-Novellierung berichtete. Zuvor standen die Umsetzung der Regionalen Energiekonzepte und konkrete Projektbeispiele im Mittelpunkt. So präsentierten Herr Abraham aus Barenthin und Herr Bölke aus Baitz zwei unterschiedliche Ansätze einer zentralen Wärmeversorgung im Dorf. Für lebhafte Diskussionen sorgten auch die Impulsreferate der Leiter der Regionalen Planungsgemeinschaften im zweiten Themenblock zu den Herausforderungen der Regionalplanung im Zusammenhang mit der Windenergienutzung. Herr Sasse von der IHK Potsdam stellte abschließend fest, dass die Energiewende vor Ort genauso heiß diskutiert wird wie auf Bundesebene.

    ausführlicher Bericht

    Beiträge:

  • 1. Arbeitsforum "Energie" am 20. Februar 2014 in Neuruppin

    1. Arbeitsforum "Energie" am 20. Februar 2014 in Neuruppin

    Ende Februar traf sich im Rathaus Neuruppin erstmals das neu gegründete Arbeitsforum "Energie". Das Arbeitsforum wurde als ein Ergebnis des Regionalen Energiekonzeptes ins Leben gerufen und soll der Vernetzung und dem fortlaufenden Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen kommunalen Akteuren zu energie- und klimarelevanten Fragen und Projekten dienen.

    Schwerpunkt des ersten Treffens waren Praxisbeispiele im Bereich "Energieeffizienz in öffentlichen Gebäuden und Quartieren". Herr Oleck, Fachbereichsleiter Bau- und Grünflächendienste der Stadt Hohen Neuendorf, stellte die Plusenergie-Grundschule Niederheide vor. Herr Leys, Bürgermeister der Gemeinde Oberkrämer erläuterte den Neubau und das Wärmversorgungskonzept für die Mehrfachsporthalle Eichstädt. Aus Kyritz berichteten Herr Leonhardt von der ews Stadtsanierungsgesellschaft und Herr Reichert von der seecon Ingenieure GmbH über die quartiersbezogene energetische Sanierung im Rahmen des Quartierskonzeptes "Energiebündel Kyritz Nord".

    Gut 40 Teilnehmer zeugen dabei vom durchaus großen Interesse in der Region. Es wurde verabredet, dass sich das Arbeitsforum zwei Mal jährlich trifft. Der Veranstaltungsort ist vorzugsweise Neuruppin, kann aber in Abhängigkeit von den anstehenden Themen variieren. Das nächste Treffen findet im September, dann mit dem Schwerpunkt "Kommunale Energie- und Klimaschutzkonzepte" statt.

    ausführlicher Bericht

    Beiträge:

  • Beteiligungsmodelle für Kommunen und Bürger am 6. November 2013 in Neuruppin

    Beteiligungsmodelle für Kommunen und Bürger am 6. November 2013 in Neuruppin

    Am Mittwoch, dem 6. November 2013, fand im Rathaus Neuruppin unter der Überschrift "Beteiligungsmodelle für Kommunen und Bürger" die Auftaktveranstaltung des Regionalen Energiemanagements statt. Frau Ernst, Regionale Energiemanagerin bei der Regionalen Planungsgemeinschaft Prignitz-Oberhavel, zeigte sich erfreut über das große Interesse. Gut 90 Teilnehmer aus Kommunalverwaltungen, Regionalpolitik, regionaler Wirtschaft und Öffentlichkeit nahmen die Gelegenheit wahr, sich über die Möglichkeiten und Chancen der Beteiligung an Projekten im Bereich der erneuerbaren Energien zu informieren. Die Teilnehmer ihrerseits sprachen nachher von einer gelungenen und sehr interessanten Veranstaltung. Hierfür zeichneten nicht zuletzt die Referenten verantwortlich, die in ihren kurzweiligen Beiträgen unterschiedliche Beteiligungsmodelle aus rechtlicher, wirtschaftlicher und organisatorischer Sicht vorstellten und bewerteten.

    Herr Kunze vom Städte- und Gemeindebund erklärte, dass grundsätzlich nichts gegen eine kommunale Beteiligung an erneuerbaren Energieprojekten spricht. Günstige Kommunalkredite für schlüssige Anlagenkonzepte sind auch für Kommunen mit Haushaltssicherungskonzepten möglich. Die Einnahmen aus dieser "wirtschaftlichen Betätigung" unterliegen nicht dem Finanzausgleich und bleiben somit in der Gemeinde. Über das Geschäftsmodell, Eigenbetrieb geführt oder als GmbH, muss im Einzelfall entschieden werden. Das Genossenschaftsmodell sei für Kommunen als Unternehmensform nicht zielführend, eine symbolische Beteiligung mit einem Anteilsschein an der örtlichen Bürgergenossenschaft als ideelle Förderung jedoch zu empfehlen.

    Die "eingetragene Genossenschaft" als Beteiligungsmodell ist für mehr als drei Akteure relativ schnell zu gründen und regionale Gründungsberater können dabei unterstützend hinzugezogen werden, erklärte Herr Berg vom Genossenschaftsverband. Er unterstrich die Wichtigkeit des aktiven gemeinschaftlichen Geschäftsbetriebs und die direkte Mitbestimmungsmöglichkeit. Wird die Genossenschaft reduziert auf eine "reine Kapitalsammelstelle", führt dies nach Aussage von Herrn Berg schnell zur Auflösung.

    Die Motivation der Bürgermeister in Mecklenburg-Vorpommern zur Bewegung der (Bio)Energiedörfer war die regionale Wertschöpfung und Teilhabe. Entscheidend für die Realisierung von Energieprojekten ist das Mitwirken der Landeigentümer und die Überwindung bürokratischer Hürden, berichtete Dr. Land vom Thünen-Institut. Aufgrund der einfachen und sicheren Handhabe ist der Sparbrief das beliebteste Beteiligungsmodell, meinte Herr Hanus. Ohne einen ausreichend hohen Grundstock für eine Stiftung und genug engagierte Unterstützer ist eine Bürgerstiftung für die Gemeinde nicht zielführend. In diesem Fall ist die Vereinsform die bessere Alternative.

    Sachkundige Beratung und finanzielle Unterstützung bei Wärmenutzungskonzepten, PV-Anlagen oder Bürgerwindparks bieten die ZukunftsAgentur Brandenburg oder die Deutsche Kreditbank sowie die regionalen Geldinstitute oder deren Partner. Kommunen und Landeigentümer sollten die Angebote der Projektentwicklungsfirmen auf ihre Seriosität prüfen, denn die Auswahl ist groß und der Spatz in der Hand oft besser als die Taube auf dem Dach.

    Beiträge:

    Themenblock 1: Beteiligungsmodelle - Welches Modell passt zu Ihrem Projekt?

    Themenblock 2: Umsetzung von Beteiligungsprojekten - Beratung und Finanzierung

  • "Energietour 2013" mit Minister Christoffers am 12. September 2013 in Neuruppin

    "Energietour 2013" mit Minister Christoffers am 12. September 2013 in Neuruppin

    Am 12. September machte Wirtschaftsminister Christoffers auf seiner "Energietour 2013" Station in Neuruppin, um den Dialog mit Bürgern, Wirtschaft und regionalen Verantwortungsträgern zu suchen. Die diesjährige Energietour stand unter dem Motto "Energiewende vor Ort". Die Veranstaltung, die gemeinsam von der Regionalen Planungsgemeinschaft Prignitz-Oberhavel, Wirtschaftsministerium und Zukunftsagentur Brandenburg ausgerichtet wurde fand große regionale Resonanz. Gut 80 Vertreter von Kommunen, Unternehmen und Öffentlichkeit folgten der Einladung in das Rathaus Neuruppin.

    Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Golde und Landrat Reinhardt als Vorsitzenden der Regionalen Planungsgemeinschaft widmete sich das Regionalforum zunächst den Aktivitäten der Regionalen Planungsgemeinschaft Prignitz-Oberhavel. So stellte Frau Ernst die Schwerpunkte des Regionalen Energiemanagements bis zum Jahr 2016 vor. Herr Kuschel, Leiter der Regionalen Planungsstelle, erläuterte die Bedeutung des Regionalplans als Instrument zur raumverträglichen Steuerung der Energieerzeugung und seine Anforderungen.

    Anschließend standen Fragen der Netzinfrastruktur im Mittelpunkt. Dr. Pfeiffer und Herr Fuchs von der Universität Cottbus - Senftenberg skizzierten den Ausbaubedarf bei den Stromleitungen in Brandenburg und innovative Ideen zu dessen Bewältigung. Unter dem Stichwort "Separate Netze" wurde für die Modellregion Putlitz im Landkreis Prignitz dargestellt, wie die steigende Zahl an Energieanlagen künftig kostengünstiger in das Stromnetz eingebunden werden könnte. Dass diese Überlegungen nicht nur einen wissenschaftlichen Elfenbeinturm darstellen, bestätigte Herr Dorendorf von der E.DIS AG. Sein Unternehmen stellte konkrete Ausbaumaßnahmen für die Planungsregion vor, bei denen separate Netze auch eine Rolle spielen werden.

    Minister Christoffers betonte in seinem Beitrag die Chancen der Energiewende vor Ort, aber auch für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Das Gelingen der Energiewende und die positive Bewältigung der Herausforderungen können beispielgebend für andere Länder und Regionen sein. Deutschland könnte als Vorreiter von seinen Erfahrungen und dem Know-how profitieren. Das Land Brandenburg sei dahingehend mit der Energiestrategie 2030 auf dem richtigen Weg. Gleichwohl kann die Energiewende nur im gesamtdeutschen Kontext gelingen. Bisher sei es allerdings unzureichend gelungen, zentrale Probleme wie den Energietransport und die Energiespeicherung zu lösen. Der angestaute Handlungsdruck sei allen politischen Verantwortlichen bekannt und müsse nach der Bundestagswahl umgehend abgebaut werden. Er ist auch überzeugt, dass es keine Lösung geben kann, die alle Beteiligten gleichermaßen zufrieden stellen wird. Aufgrund dessen verweist er auf den Dialog und eine ehrliche Diskussion über die Kosten der Energiewende.

    Der anschließende Abendempfang wurde von vielen Beteiligten genutzt, die Diskussionen fortzusetzen und die Gespräche zu vertiefen.

    Beiträge:

    Themenblock 1: Aktivitäten der Regionalen Planungsgemeinschaft

    Themenblock 2: Engpassfaktor Netzinfrastruktur?

  • 15. Brandenburger Energietag am 5. September 2013 in Cottbus

    15. Brandenburger Energietag am 5. September 2013 in Cottbus

    Am 5. September fand der 15. Brandenburger Energietag an der BTU Cottbus - Senftenberg statt. Im Mittelpunkt des diesjährigen Energietages standen die Chancen der Energiewende für Kommunen und regionale Wirtschaft. Wie in den vergangenen Jahren war auch die Regionale Planungsgemeinschaft Prignitz-Oberhavel auf der begleitenden Messe vertreten und stellte die Ergebnisse des regionalen Energiekonzeptes vor. Die entsprechende Kurzfassung war schnell vergriffen. Neben der Messe widmeten sich fünf Fachforen insbesondere den Möglichkeiten der Gestaltung und Teilhabe von Kommunen und Bürgern an der Energiewende.

    Während im Forum 1 Projekte zur Energiespeicherung und der Netzoptimierung vor Ort vorgestellt wurden, standen kommunale und regionale Energiekonzepte im Forum 2 im Fokus. So schilderten die Regionale Planungsgemeinschaft Havelland-Fläming, die Stadt Frankfurt (Oder) sowie die Gemeinde Schipkau ihre Erfahrungen. Ferner informierte das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft über das aktuelle KfW-Programm "energetische Stadtsanierung" an ausgewählten Beispielen in Brandenburg. In Forum 3 wurden die Chancen und Risiken einer (re)kommunalisierten Energieversorgung erörtert. Wie die Kommunen und Bürger an der Energiewende finanziell teilhaben können, aber auch wo die rechtlichen und wirtschaftlichen Grenzen der Beteiligung liegen, thematisierte Forum 4. Herr Will von der DKB betonte die spezifischen Herausforderungen jedes einzelnen Energieprojektes und dessen unterschiedliche Komplexität, insbesondere auch beim Genossenschaftsmodell. Dieses Modell hat jedoch durch die meist hohe Akzeptanz überzeugt. Herr Hahn von der AG Windkraft Schlalach schilderte die Geschichte des Windparks Mühlenfließ-Schlalach , wobei kommunale Wertschöpfung und eine einheitliche sowie faire Vertragsgestaltung Eckpfeiler der Entwicklung des ca. 250 ha großen Windparks waren. Im Ergebnis konnten eine hohe Akzeptanz vor Ort und gute Erträge auch für die Kommune geschaffen werden. Die "sauberen" Verträge werden gerne an interessierte Kommunen weitergegeben. Schließlich widmete sich das stärker technisch orientierte Forum 5 der Gestaltung von Mittel- und Niedrigspannungsschaltanlagen.

    Die Präsentationen können auf der Internetseite der Brandenburgischen Energie Technologie Initiative (ETI) eingesehen werden.

  • Landesabschlusskonferenz Regionales Energiekonzeptam am 15. April 2013 in Potsdam

    Landesabschlusskonferenz Regionales Energiekonzeptam am 15. April 2013 in Potsdam

    Foto: ZAB Energie
    Foto: ZAB Energie

    In den zurückliegenden zwei Jahren wurden nicht nur in der Region Prignitz-Oberhavel, sondern landesweit regionale Energiekonzepte entwickelt. Vor dem Hintergrund der Energiestrategie 2030 des Landes Brandenburg haben sich die Regionen mit den energetischen und wirtschaftlichen Potenzialen, insbesondere im Bereich der erneuerbaren Energieerzeugung auseinandergesetzt. Am Montag, dem 15. April 2013 fand hierzu nun die Landesabschlusskonferenz in Potsdam statt, zu der Wirtschaftsministerium, Umweltministerium und Infrastrukturministerium gemeinsam geladen hatten. Im Beisein von Ministerin Tack sowie der Minister Christoffers und Vogelsänger wurden die Ergebnisse der Energiekonzepte vorgestellt.

    Für die Region Prignitz-Oberhavel übernahm dies Landrat Reinhardt. Es wurde deutlich, dass die Ziele des Landes ambitioniert, aber machbar sind. Dabei weisen die fünf Planungsregionen durchaus unterschiedliche Ausgangsbedingungen und Schwerpunktsetzungen auf. So wurden unter aktiver Einbindung von Politik, Kommunen, Verbänden und Öffentlichkeit in den Regionen eigenständige Profile erarbeitet. Gemeinsam ist es möglich, die Ziele des Landes zu verwirklichen. Es wurde jedoch auch deutlich, dass es hierfür weiterer Anstrengungen bedarf, die nicht allein von einer Akteursgruppe geschultert werden können. Zentrale Fragen knüpfen sich dabei an die Akzeptanz und Bereitstellung von weiteren Flächen für die Energieerzeugung, die Kosten des Energietransports und die Möglichkeiten der Energiespeicherung. So gefährden überlastete Netze und steigende regionale Energiekosten den weiteren Ausbau und die Akzeptanz erneuerbarer Energien. Die Wertschöpfung findet bisher nur in unzureichendem Maß vor Ort statt und in der Wahrnehmung überwiegen die Lasten des Ausbaus dem Nutzen. Die direkten Steuerungsmöglichkeiten der Regionalplanung sind hierbei jedoch begrenzt. Die Inwertsetzung der ermittelten Potenziale bedarf auch der Umsetzung durch die Kommunen, die über weitergehende Steuerungsmöglichkeiten verfügen sowie der Anpassung der rechtlichen und fiskalischen Rahmenbedingungen durch Land und Bund. Dies ist nicht von heute auf morgen möglich. Vielmehr stellt die nachhaltige Energiewende eine Generationsaufgabe dar. Von daher sind die regionalen Energiekonzepte nur ein erster, wenngleich grundlegender Schritt auf dem Weg. Für die Regionen wird es kurzfristig darum gehen, den begonnen Prozess zu verstetigen, mit formellen und informellen Instrumenten zu unterstützen und die Ergebnisse innerhalb der Region zu kommunizieren. Zu diesem Zweck wird im Juni 2013 ein Regionaler Energiemanager die Arbeit aufnehmen und innerregionale Abstimmungsprozesse organisieren und fachlich begleiten.

    Für die Landesregierung hat Wirtschafts- und Europaminister Christoffers ein Resümee zu den Ergebnissen der fünf Regionalen Energiekonzepte gezogen. Er betonte, dass sich das Land Brandenburg in dem Bundesrat und in den Bund-Länder-Gesprächen bereits jetzt intensiv für jene Handlungserfordernisse einsetzt, welche auf Änderungen des nationalen Rahmens zielen. Dazu zählte er die bundesweite Solidarisierung der Netzausbaukosten ebenso wie eine grundlegende Überarbeitung des Erneuerbare-Energie-Gesetzes. Auf der Landesebene wird auch weiterhin das Programm RENplus eine wichtige strategische Bedeutung haben, die in der Zukunft sogar noch weiter ausgebaut werden soll. Minister Christoffers war sich mit mehreren Rednern der Veranstaltung einig: die „Landesabschlusskonferenz“ ist eigentlich eine Auftaktveranstaltung für die beginnende Umsetzung der Konzepte mit den fünf Regionalen Energiemanagern.

  • Abschlusskonferenz Regionales Energiekonzept am 12. Februar 2013 in Neuruppin

    Abschlusskonferenz Regionales Energiekonzept am 12. Februar 2013 in Neuruppin

    Am 12. Februar 2013 fand in Neuruppin die Regionale Schlusskonferenz im Rahmen der Erarbeitung des Regionalen Energiekonzeptes statt. Die große und zunehmende Resonanz auf die Veranstaltungen der Regionalen Planungsgemeinschaft führte diesmal mehr als 90 Vertreter von Kommunen, Land, Versorgungsunternehmen, Projektträgern, Ingenieurbüros und Verbänden nach Neuruppin. Nach dem Auftakt-Workshop im Mai 2012 und einem weiteren Workshop zur Potenzial- und Szenarienmethodik im November 2012 wurde auf dieser Basis mit den regionalen Akteuren die Diskussion zu regionalen Perspektiven im Bereich Energie und Klimaschutz, zu regionalen Zielen sowie einem regionalen Leitbild geführt.

    Nach den einführenden Worten von Landrat Hans Lange aus der Prignitz stellten Stephan Kathke und Tobias Schmeja vom beauftragen Unternehmen Ernst Basler + Partner in Ihrem Beitrag regionale Potenziale und Szenarien sowie Ziele und einen Leitbildentwurf für die Region vor. Dazu wurde im Anschluss eine offensive aber konstruktive Diskussion geführt. Die Ergebnisse der Potenzialermittlung aber auch die ehrgeizigen Ziele und die Ausrichtung des Leitbildes wurden dabei nicht infrage gestellt. Jedoch wurde das Dilemma deutlich, inwieweit die Region diese gewünschten ehrgeizigen Ziele vor dem Hintergrund mangelnder Akzeptanz, begrenzter Netzkapazitäten sowie vielfach fehlender kommunaler Effekte aus der Energiewende erreichen kann. Angeregt wurde, dass die Hemmnisse im Projektabschluss noch deutlicher aufgezeigt werden. Dazu soll auch – jedoch ohne die notwendigen ehrgeizigen Ziele aus dem Auge zu verlieren – in einem weiteren Szenario dargestellt werden, inwieweit diese Hemmfaktoren die Zielerreichung gefährden könnten. Zudem wurde angeregt, das Leitbild und die Maßnahmen stärker auf die Frage auszurichten, wie bei den Bürgern und weiteren regionalen Akteuren eine größere „Lust auf lokalen Klimaschutz“ erreicht werden kann. Durch die Entwicklung vieler Pilotprojekte sollen verschiedene Wege zur lokalen regenerativen Energieerzeugung und -nutzung aufgezeigt werden. Dabei soll zukünftig das Vermitteln lokaler Stoffkreisläufe und Wertschöpfung eine zentrale Rolle einnehmen. Schließlich ist jede Anlage auch ein nicht zu unterschätzender Gewinn für die Kommune. Deutlich wurde aber auch herausgestellt, dass der Dialog mit dem Land und dem Bund gepflegt werden muss und hierbei sehr deutlich die Wirkungen von Hemmfaktoren hinsichtlich der Zielerreichung kommuniziert werden sollen.

    Im zweiten Teil der Veranstaltung wurden regionale und kommunale Handlungsfelder sowie Möglichkeiten kommunaler Wertschöpfung aufgezeigt und diskutiert. Dazu wurden bereits realisierte oder in Umsetzung befindliche lokale Projekte aus der Region vorgestellt. Dr. Oberlack, Bürgermeister der Gemeinde Glienicke/Nordbahn, stellte Ansätze vor, wie sich eine Gemeinde im dicht besiedelten, berlinnahen Raum ohne große Flächenpotenziale den Herausforderungen stellt und welche weiteren Schritte auch im Rahmen eines kommunalen Energiekonzeptes geplant sind. Ein „gesundes Misstrauen“ hinsichtlich der Betätigungsfelder und Effekte sollte immer vorhanden sein. So sind hier eine sichere Energieversorgung, die Erzeugung regenerativen Stroms und Wärme z. B. durch Gebäudesolaranlagen und Wärmepumpen, eine effiziente Straßenbeleuchtung aber gerade auch die Einflussnahme auf das Mobilitätsverhalten und einen attraktiven Nahverkehr tatsächlich wirkungsvolle kommunale Handlungsfelder. Roman Motzko von der KTG Energie AG stellte Chancen der Nahwärmeversorgung durch Abwärme aus Biogasanlagen vor und ging auf die damit verbundenen Möglichkeiten lokaler Wertschöpfung für Bürger, Kommune und Unternehmen im ländlichen Raum ein. Anschließend zeigte Uwe Mietrasch, Geschäftsführer der Stadtwerke Zehdenick GmbH, wie durch Kooperation lokaler Akteure in einer Kleinstadt sinnvoll und nachhaltig etwas für den Klimaschutz getan werden kann – als Beispiel diente hier die Fernwärmeversorgung der Stadt durch lokale Bioenergie. Er unterstrich jedoch auch, dass zukünftig ein noch größeres Augenmerk auf eine klimagerechte Mobilität und eine Stärkung regionaler Wertschöpfung im Kraftstoffsektor gelegt werden sollte.

    Ansgar Kuschel skizzierte in seinem Ausblick den weiteren Weg der Umsetzung in der Region durch die Regionale Planungsgemeinschaft und unterstrich die Bedeutung des Dialogs zwischen Land und Region. Die Sicht des Landes auf diesen bislang einmaligen und erfolgreichen Prozess reflektierte Ulrich Meyer, Leiter des Energieteams der ZukunftsAgentur Brandenburg und gab einen Ausblick auf den zukünftigen „Fahrplan“ des Landes. Peter Leys, stellvertretender Vorsitzender der Regionalen Planungsgemeinschaft und Bürgermeister der Gemeinde Oberkrämer fasste in seinem Resümee wichtige Erkenntnisse zusammen und rief die Teilnehmer auf, einen verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgang im Energieverbrauch sowie bei der Erzeugung ins Zentrum des Handelns zu stellen. Abschließend dankte er allen an der Erarbeitung des Regionalen Energiekonzeptes Beteiligten sowie den Konferenzteilnehmern, Referenten und Organisatoren für die rundum gelungene Veranstaltung.

    Beiträge:

  • Kreisdialog am 22. Januar 2013 in Neuruppin

    Kreisdialog am 22. Januar 2013 in Neuruppin

    Am 22. Januar 2013 wird auf der Arbeitsebene Region/Landkreise ein interner Workshop durchgeführt mit der Absicht, die kreislichen Vorstellungen und Ziele im Kontext des Regionalen Energiekonzeptes zu reflektieren. Vorgesehen sind folgenden Schwerpunkte:

    • regionale Potenziale, Leitbild und Ziele
    • Handlungsfelder und Maßnahmenansätze
    • Synergieeffekte „Energie und Klimaschutz“ Regionale Planungsstelle/Landkreise
  • 2. Workshop Regionales Energiekonzept am 13. November 2012 in Neuruppin

    2. Workshop Regionales Energiekonzept am 13. November 2012 in Neuruppin

       
    2. Workshop Regionales Energiekonzept "Potenziale – Szenarien – Leitbildentwicklung"

    Am 13. November 2012 fand in Neuruppin unter der Überschrift "Potenziale - Szenarien - Leitbildentwicklung" der zweite Workshop zum Regionalen Energiekonzept statt. Mehr als 60 Vertreter von Kommunen, Land, Energieversorgern, Wohnungsunternehmen, Projektträgern, Ingenieurbüros und Verbänden reflektierten im Plenum und in Arbeitsgruppen die bisherigen Ergebnisse der Potenzialermittlung und den vorgestellten Szenarienfächer. In zwei Arbeitsgruppen "Energieeinsparung und Energieeffizienz" und "Erneuerbare Energien und Speicher/Netze“ wurde über die künftige Rolle der Region im Bereich Energie sowie über mögliche Ziele und Schwerpunkte diskutiert.

    Die für die Gesamtregion ermittelten Potenziale und entsprechenden Bewertungen in den Bereichen Energieeinsparung, Energieeffizienz, erneuerbare Energien und Energiespeicher wurden grundsätzlich bestätigt. Es wurden jedoch diverse konkrete Hinweise zu einzelnen methodischen Annahmen und Einschätzungen gegeben, die in der abschließenden Potenzialberechnung berücksichtigt werden. Zur Bewertung der Potenziale wurde in den Diskussionen auch deutlich, dass die Aspekte der Netzkapazitäten, Wertschöpfung und Akzeptanz im Sinne einer integrierten Bewertung entsprechend ihrer Relevanz berücksichtigt werden. Gerade kommunalen Wertschöpfungsmodellen wird eine Schlüsselrolle für eine höhere Akzeptanz beigemessen.

    Der vorgestellte Szenarienfächer wurde als geeignet für das Aufzeigen des möglichen Entwicklungsspektrums angesehen. Die Region sieht sich weiterhin als ambitionierte Region und will sich als solche auch noch stärker vermarkten. Insbesondere der Bereich der Wärmeeinsparung und  -effizienz wurde für die Region als ein Schwerpunktbereich definiert. Im Bereich der erneuerbaren Energien wird bei der Windkraftnutzung weiterhin eine Schlüsselrolle gesehen. Die Themen der Netz- und Speicherinfrastruktur genießen ebenfalls hohe Priorität, sie sollen gemeinsam stärker angegangen werden. Die Region will hier Vorreiter sein, der RWK "Prignitz" eine Modellrolle übernehmen.

    Deutlich wurde in der Arbeitsgruppendiskussion aber auch, dass im Themenfeld Energie auch künftig eine wichtige Koordinierungs- und Steuerungsrolle bei der Regionalen Planungsstelle gewünscht wird. Die Themen Monitoring, Erfahrungs- und Informationsaustausch werden wichtige Aufgaben „nach“ dem Abschluss des Regionalen Energiekonzeptes angesehen. Diese Aufgabe könnte ein regionaler Energiemanager übernehmen, dessen Beantragung und Etablierung derzeit geprüft wird.

    Strategien und Maßnahmen werden Gegenstand des dritten Workshops Anfang 2013 sein. Dann wird es auch darum gehen, den weiteren energetischen Weg der Region mit  konkreten Meilensteinen abzustecken.

  • 14. Brandenburger Energietag am 6. September 2012 in Cottbus

    14. Brandenburger Energietag am 6. September 2012 in Cottbus

    Unter der Überschrift "Brandenburger Energiestrategie 2030 - Wege zur Systemintegration erneuerbarer Energien" fand am 6. September der diesjährige Brandenburger Energietag an der BTU Cottbus statt. Im Mittelpunkt standen dieses Mal Fragen der Energieverteilung und der Energiespeicherung. Anforderungen an die Netzanbindung und der Netzstabilität wurden dabei ebenso thematisiert wie Preis- und Kostenaspekte sowie Akzeptanz und Bürgerbeteiligung. Gut 200 Besucher verfolgten die Podiumsdiskussion vor dem Hintergrund der Energiestrategie 2030 ehe am Nachmittag die Diskussion in fünf thematischen Foren vertieft wurde. Darüber hinaus gab es die Gelegenheit, die Stände von fast 40 Ausstellern zu besuchen.

    Auch die Regionale Planungsgemeinschaft Prignitz-Oberhavel war im Rahmen der Ausstellung erneut mit einem Stand vertreten. Die Planungsgemeinschaft informierte über die regionalen Aktivitäten und Erfahrungen im Zusammenhang mit dem Regionalen Energiekonzept sowie als überörtlicher und fachübergreifender Planungsträger. Wirtschaftsstaatssekretär Heidemanns zeigte sich wie zahlreiche weitere Besucher beeindruckt von der Bedeutung der erneuerbaren Energien im Nordwesten Brandenburgs. Mit einer jährlichen erzeugten Energiemenge von ca. 2.000 GWh kann die Region schon heute rechnerisch den eigenen Strombedarf decken. Auch innerhalb des Landes übernimmt die Region damit eine führende Rolle. Maßgeblichen Anteil hieran hat insbesondere die Windenergienutzung, gefolgt von der energetischen Verwertung der Biomasse. Die Nutzung der Sonnenenergie hingegen hat bisher nur marginale Bedeutung, wenngleich gerade im zurückliegenden Jahr ein deutlicher Zuwachs von größeren Photovoltaik-Freiflächenanlagen zu beobachten war.

    Die Präsentationen können auf der Internetseite der Brandenburgischen Energie Technologie Initiative (ETI) eingesehen werden.

  • 1. Workshop Regionales Energiekonzept am 16. Mai 2012 in Neuruppin

    1. Workshop Regionales Energiekonzept am 16. Mai 2012 in Neuruppin

    Das Regionale Energiekonzept für die Region Prignitz-Oberhavel nimmt mittlerweile konkrete Formen an. Nachdem im letzten Jahr die organisatorischen Vorbereitungen im Vordergrund standen, ist die teilweise sehr mühsame Erfassung der Grundlagendaten nun abgeschlossen. Das Bestreben, bis auf Gemeindeebene mit Realdaten zu arbeiten, war nicht vollständig aber in größerem Umfang erfolgreich.

    Die Ergebnisse der Ist-Analyse zu Energieversorgung und -verbrauch wurden erstmals auf der Energietour von Wirtschaftsminister Christoffers im April in Wittstock/Dosse einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt. Am 16. Mai 2012 wurde nun in Neuruppin der 1. Workshop "Situations- und Potenzialanalyse" durchgeführt. Im Rahmen des Workshops wurden neben den Ergebnissen der Ist-Analyse insbesondere die methodischen Ansätze zur Potenzialermittlung mit Vertretern von Kommunen, Energieproduzenten und Netzbetreibern diskutiert. Die Ergebnisse der Diskussion fließen in die rechnerische und zeichnerische Ermittlung der Potenziale ein, welche die Grundlage für die Entwicklung verschiedener Szenarien und eines regionalen Leitbildes sein werden. Hierfür ist im September die Fortsetzung des Dialogs im 2. Workshop vorgesehen.

    Die Beiträge:

  • Energietour 2012 am 18. April 2012 in Wittstock/Dosse

  • 13. Brandenburger Energietag am 15. September 2011 in Cottbus

    13. Brandenburger Energietag am 15. September 2011 in Cottbus

  • Auftaktveranstaltung am 3. November 2010 in Oranienburg

    Auftaktveranstaltung am 3. November 2010 in Oranienburg

    Die Beiträge: